DICKE MÄDCHEN

Ein Film von Axel Ranisch
D 2011 - 76 min -  Farbe - FSK: 12

Eine leise Tragikomödie mit viel Humor und einer hübschen Prise Melancholie

 

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DICKE MÄDCHEN

Ein Film von Axel Ranisch
D 2011 - 76 min -  Farbe - FSK: 12

Eine leise Tragikomödie mit viel Humor und einer hübschen Prise Melancholie

 

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Inhalt

 

Inhalt

Sven Ritter lebt mit seiner an Demenz erkrankten Mutter Edeltraut zusammen, teilt mit ihr das Leben, die Wohnung, sogar das Bett. Tagsüber arbeitet er in der Bank. Während Svens Arbeitszeit kommt Daniel in die Wohnung und passt auf Edeltraut auf, geht mit ihr zum Friseur, spazieren, einkaufen und hält die Wohnung in Schuss. Doch eines Tages macht Edeltraut sich allein aus dem Staub. Die beiden Männer gehen auf die Suche nach ihr. Doch was sie finden, ist nicht nur Edeltraut, sondern eine zarte Zuneigung zueinander, die das Leben der beiden gehörig durcheinander bringt.

Credits

Stabliste

Produktion    Sehr Gute Filme GbR
Produzenten Heiko Pinkowski, Dennis Pauls, Axel Ranisch & Anne Baeker
Herstellungsleitung    Alexandrine Mächtgeburth
Coloratur    Dennis Pauls
Montage    Guernica Zimgabel, Milenka Nawka
Tonrettung    Johannes Varga
Idee und Konzept
Axel Ranisch
Spielleitung, Kamera, Originalton
Axel Ranisch
 
mit:
Ruth Bickelhaupt
Heiko Pinkowski
Peter Trabner
Paul Pinkowski
 

Pressestimmen

 

Pressestimmen

Edutainment: Dicke Mädchen
Was kommt dabei heraus, wenn der schrankschwule Muttersohn und Bankkaufmann Sven Ritter sich in den Familienvater Daniel verliebt, der Pfleger und Hausfreund seiner dementen Mutter Edeltraut ist? “Dicke Mädchen”, eine verspielt-schamlose, zärtlich-ungelenke und komisch-tragische Liebesgeschichte zwischen zwei beleibten mitteljungen Männern, in der zu Fritz Kreislers Liebesleid-Walzer getanzt wird – nackt mit Kleenex-Tüchern oder in Polizeiuniform. Daniels Direktheit ermöglicht Svens spätes Coming-Out, was ihm den Mut schenkt, neue Ufer zu entdecken. Am Ende ringen Sven und Daniel um das, was sie eint und trennt: nicht die Liebe, sondern unterschiedliche Bedürfnisse und Realitäten. Nebenbei erzählt der Film, was Menschen unterschiedlicher Generationen zusammen hält: Anteilnahme und Akzeptanz.Die Entstehung von “Dicke Mädchen” ist so unkonventionell wie der Film selbst. Das gemeinsame Werk von Regisseur und Produzent Axel Ranisch und den Schauspielern Heiko Pinkowski  und Peter Trabant entstand in 10 Drehtagen und beruht wie die ungeschliffenen Dialoge auf Vertrauen im Zusammenspiel und Mut zur Improvisation. Auch und besonders für die 89-jährige Laiendarstellerin Ruth Bickelhaupt, Ranischs Oma, deren Marzahner 2-Raum-Platte das Set darstellte. “Dicke Mädchen” könnte ein Dogma-Film sein,  offenbart er doch ohne dramaturgische Vorhersehbarkeit, illusionäre Verführung und technische Effekte eine von vielen Wirklichkeiten unseres Zusammenlebens. So ist das Improv-Werk auch ein leiser politischer Film über persönliche Wahrnehmung und gesellschaftlichen Umgang mit dem Anders- und Fremdsein geworden.
MISSY MAGAZINE, Silke Cecilia Schultz

Bioprodukte der deutschen Filmlandschaft
50 Jahre Oberhausener Manifest – Film und Diskussion im Filmforum – Foyer 02/12
"Das deutsche Kino ohne Schwung und Vision – dieser Vorwurf wird immer wieder laut. Anlässlich des 50. Jubiläums des Oberhausener Manifests für mehr Kreativität und Freiheit bei der Filmproduktion fragte das Filmmagazin Schnitt in einer gemeinsamen Veranstaltung mit der ifs Internationale Filmschule Köln nach dem heutigen Stand des Jungen Deutschen Films. Wenn auch heutige Filmemacher über weitaus mehr technische und kreative Möglichkeiten verfügten als diejenigen, die das Oberhausener Manifest unterzeichneten, fänden sich allzu häufig nach einem scheinbar erfolgreichen Rezept gedrehte Filme in deutschen Kinos. Etwas anderes habe auf der Leinwand kaum eine Chance, so der Regisseur Andreas Dresen in einem Interview mit Schnitt. Ist das deutsche Kino tot? Gemeinsam mit der ifs Internationale Filmschule Köln lud Schnitt einen jungen Regisseur und sein Schauspielerteam dazu ein, sich zu dieser Frage und zum deutschen Kino zu äußern. Axel Ranisch feierte mit seinem Debütfilm „Dicke Mädchen“ von 2011 bereits große Erfolge: neben zahlreichen Preisen (unter anderem den Berndt-Media-Preis für den besten Filmtitel) ist der mit nur 571,30 € gedrehte Film bereits in den USA auf Festivals zu sehen. Am 8.2. trafen Axel Ranisch, Ruth Bickelhaupt, Heiko Pinkowski und Peter Trabner im Filmforum auf ein interessiertes Publikum. Als Gegenstück zu jeglichem Mainstream ist „Dicke Mädchen“ ein Exempel für ein Werk jenseits vorgegebener Strukturen: die lediglich entlang eines roten Fadens entsponnene Handlung entwickelte sich vor allem aus der Improvisation der Schauspieler. Der Film wurde ohne jegliche Förderung produziert. Diese Besonderheit hat zwei Gründe: Axel Ranisch brauchte einen Diplomfilm, und er war ungeduldig. Auf Förderung zu warten hätte nicht nur Zeit erfordert, auch wären zahlreiche Kompromisse mit den Förderern notwendig gewesen. Ranisch machte es anders. Neben den zwei Schauspielern Pinkowski („Glück“) und Trabner („Papa Gold“) bezog er seine 73-jährige Großmutter ein, um einen Stoff umzusetzen, der ihm schon lange am Herzen lag. Damit war Raum gegeben für kompromisslose Kreativität in der Umsetzung des 76-minütigen Films, der stark von der gegenseitigen Vertrautheit des kleinen Teams profitierte. Ohne Unterstützung zu drehen bot die Erfahrung, einfach loslegen und sich somit jenseits von Vorgaben bewegen zu können. An diesen kranke laut Ranisch auch das deutsche Filmwesen häufig: denn je größer die gewährte Förderung, desto größer die Einmischung, desto beschnittener jede Kreativität des Regisseurs. Folgende Punkte greifen Ranisch und sein Team auf: das oft als „ohne Schwung“ bezeichnete deutsche Kino werde von den allzu großen Vorgaben schon in seinem Keim erstickt. Auch seien Produktionen über 90 Minuten viel zu langatmig, wovon ein Film kaum profitiere. Das Risiko, ohne eine Förderung auf seinen Kosten sitzen zu bleiben, sei zu hoch. Frei produzierte Filme hätten es darum schwer, sich beim Publikum und potentiellen Förderern zu etablieren. Eine Förderung, die ohne Einmischung und Vorgaben gewährt würde, sei sicher notwendig, doch kaum realistisch. Bei ihrer zeitgleich zum Dreh gegründeten Produktionsfirma „Sehr gute Filme“ ist nicht nur der Name Programm: Ranisch und sein Team verlasen ein von ihnen festgelegtes „Sehr gutes Manifest“ für Produktionen im Stile von „Dicke Mädchen“. Ihr Manifest ist ein Plädoyer: „ ...für eine Freiheit von Budgetzwängen, der unbeschnittenen Intuition als wichtigstem Werkzeug (...) Für wahrhaftige Themen, zwischen Realismus und Fantasie, Alltag und Abstraktion. (...) Für Filme, die musikalisch, politisch, einfach gestrickt und abgrundtief echt sind. (...) Sehr gute Filme sind die Bioprodukte der deutschen Kinolandschaft“. Ein solches Manifest müsse Eingang in die Köpfe der Förderer erhalten. Erst dann sei das Vertrauen in ein Filmteam geschaffen, um ohne Bevormundung in Produktionsfirmen wie „Sehr gute Filme“ zu investieren. „Dicke Mädchen“ kommt 2012 im Frühjahr oder Herbst in die Kinos. Bekanntgabe unter choices.de."
Choices/Trailer/Engels - Natalie Caesar

Keine Pralinenschachtel
"....Und wieder andere sind bewusst ironisch, führen zunächst gezielt in die Irre und überraschen letzten Endes doch mit ihrer treffsicheren Genauigkeit. So ein Film ist „Dicke Mädchen“ von Axel Ranisch, der auf dem 22. Kinofest Lünen den Berndt-Media Preis für den besten Filmtitel gewann. „Dicke Mädchen“ ist nicht der geschmacklose Titel für einen Film über Jugendliche mit Gewichtsproblemen, sondern betitelt einen Low Budget-Film, der die Gefühlsloopingbahn drei liebenswerter aber auch trauriger Charaktere nachfährt. Dieser Film konnte in Lünen so überzeugen, dass er auch den Preis für das beste Drehbuch gewann. Ein Beispiel dafür, dass großes Kino nicht gleichzusetzen ist mit großen, aufwändigen Filmen."
Choices / Trailer / Engels - Lisa Mertens

Ich schenk dir eine Insel
Zwei beleibte, mitteljunge Herren spielen „Robinson Crusoe“ in einer Berliner Platte. „Dicke Mädchen“, der eigentlich überhaupt nicht budgetierte Film von Axel Ranisch, weitestgehend improvisiert und ohne Scheu vor Bildern und Themen, die Produzenten und Redakteure sonst aus Drehbüchern herausstreichen, wurde auf Festivals gefeiert und läuft jetzt sogar in einigen Kinos an. Filmemacher Jan Krüger saß im April beim achtung-berlin-Festival in der Jury, die diesen Film mit dem „new berlin award“ auszeichnete. Eine kleine Liebeserklärung. Eine demente Oma namens Edeltraut, die mit ihrem wirklich dicken Sohn im selben Bett schläft, unter Strukturtapete, Leuchter und gesteppten Bettüberwürfen – dieses eigenartige Bild eröffnet eine der unwahrscheinlichsten Liebesgeschichten, die das Kino seit langem gesehen hat. Eine Liebesgeschichte, die (und diese Formulierung wiederholt sich) vorbei an klassischen Förder- und TV-Gremien entstanden ist, in wenigen Monaten, mit geringstem Budget. „Darf ich sie zum Tanz auffordern?“, fragt nach dem Frühstück der Hausfreund Daniel, der die tägliche Betreuung von Edeltraut übernimmt, während Sven zu seinem Job in der Bank muss. Und ja – Edeltraut hat Lust. Also tanzen sie. Und wie sie tanzen. Edeltrauts Augen leuchten – dumm nur, dass sie all dies in wenigen Minuten schon wieder vergessen haben wird. Die ersten Takte von Fritz Kreislers „Liebesleid“-Walzer sind aber nicht nur ein halb-sentimentaler, halb ironischer Kommentar auf die eigentümliche Welt des Films – sie richten sich auch als Einladung an den Zuschauer: eine Aufforderung zum Tanz, zwischen Spitzendeckchen, Schrankwand und reichlich hängenden Brüsten. Eine Einladung, ebenso unwahrscheinlich wie abseitig. Doch der Musik wohnt ein Zauber inne – und ehe man sich’s versieht, tanzt man selbst mit; zunächst noch ungelenk, dann immer schamloser. Und während man sich, immer noch ungläubig, auf dem beengten Parkett der zwielichtigen Marzahner Zweiraumwohnung mit Edeltraut, Sven und Daniel zu drehen beginnt, entwickelt sich eine einfache, zarte Annäherung. Sven mag Daniel. Daniel mag Sven. Leider ist Daniel verheiratet, hat obendrein noch einen kleinen Sohn … Ausgangspunkte für eine ganze Reihe klassischer dramatischer Konflikte – die aber den Film eher weniger interessieren. Der Regisseur Axel Ranisch ist mit seiner Filmfamilie (Ruth Bickelhaupt, Peter Trabner und Heinz Pinkowski mit Sohn Paul) auf einer anderen Reise. Er sucht, inmitten der Tristesse der Berliner Platte, und mit Körpern, die schon aufgrund ihres Umfangs nur schwer zueinander kommen können, nach dem einfachen Zauber der Nähe. Und er wird fündig – entdeckt Momente echten Glücks in flüchtigen Improvisationen, macht kurzerhand die monströse Schrankwand zum Bühnenbild – „it’s magic“ – Zauber einer gemeinsamen Nacht zwischen Kleenex-Tüchern und Rotkäppchen-Sekt. Das eigentliche Filmwunder passiert allerdings beim Zuschauer selbst – wenn sich fast unmerklich im Verlauf der Geschichte unser Blick auf die Körper der beiden Männer verändert. Die meist weitwinklige Kamera verschönt nichts, erspart kein Detail. Immer wieder drängelt sie sich zwischen die Protagonisten, rutscht an sie heran, kann den Blick einfach nicht abwenden. In einer Szene tanzt Sven im Wohnzimmer nackt den Bolero – ein Blauwal als Primaballerina. Etwas ähnlich Abseitiges habe ich bislang vielleicht nur bei Harmony Korine gesehen. Aber wie bei Korine wird der erste Schock von einer einfachen Einsicht abgelöst – hier macht jemand Liebe mit sich selbst. Und damit verschwindet die Außensicht. Wenn das Liebe ist, ist es gut. Diese unerhörte Komplizenschaft überträgt sich auf den Zuschauer. Dabei sind diese Körper doch so anders als alles, was man – zuvörderst im schwulen Kino – sonst auf der Leinwand zu sehen bekommt. Das Gefühl von ‚Anderssein‘ komplett verschwinden zu lassen – das ist vielleicht das Eigentümlichste und Beste, was queeres Kino schaffen kann. „Du Freitag. Ich Robinson“, sagt Daniel zu Sven später im Film, vor einem einsamen Berliner Badesee. In diesem Moment sind die beiden auf einer einsamen Insel, allein auf der Welt. In so einer Welt gibt es kein ‚Anderssein‘, nicht einmal das Konzept von ‚queer‘ macht mehr Sinn. Hier kann man sich – wenigstens für einen Moment – angenommen fühlen. Egal in welchem Körper, egal mit welcher Sehnsucht. Und auch wenn dieses Gefühl bloß ein flüchtiges ist – Axel Ranisch und seiner Filmfamilie ist das Kunststück gelungen, es festzuhalten. Das ist großes Kino – und wir dürfen dabei sein. Danke, Filmfamilie.
sissy - Ausgabe Sept bis Nov 12 - Jan Krüger

Hofer Filmtage: Kampf dem Blockbuster
Für 517,32 Euro großes Kino
...Um Familie geht es auch in dem Debütfilm von Axel Ranisch. "Dicke Mädchen" wurde mit einem sensationellen Budget von 517,32 Euro gedreht - und ist dennoch ganz großes Kino. Die Geschichte eines Sohnes, der mit seiner demenzkranken Mutter zusammenlebt und sich dann auch noch in deren Pfleger verliebt, gehörte zu den absoluten Highlights des Festivals. Ein wundervoll wilder und zugleich zärtlicher Film, voll von abwegigem Humor und magischen Momenten. Und lange wurde eine schwule Liebesgeschichte nicht mehr so unsexy und beiläufig erzählt wie diese. Das Premierenpublikum belohnte den fast komplett improvisierten Film mit tosendem und nicht enden wollendem Beifall. So einen Applaus hätte sie noch nie in Hof erlebt, kommentierte die Moderatorin die Situation. So einen Film wohl aber auch nicht.
taz am 31.10.2011 - Cornelius Hähnel

Filmfestival: Buben des Bösen
Durch die Psychomangel: Thriller, Tragikomödien und andereEntdeckungen bei den Hofer Filmtagen Es sind genau solche Augenblicke, für die man die Filmtage liebt. Andere Festivalsmögen bekanntere Regisseure, größere Stars oder Großstadtflair bieten. Aber Hof betört selbst nach 45 Jahren noch mit dem Charme des Frischen und Unfertigen. Es ist 14 Uhr. Vor der Leinwand eines gut gefüllten Schachtelkinos steht der junge Berliner Regisseur Axel Ranisch: Vollbart, rosige Wangen, schwarze Brille, bestimmt zwei Zentner schwer. Neben ihm sein nicht mehr ganz so junger Hauptdarsteller Heiko Pinkowski: Vollbart, rosige Wangen, schwarze Brille, bestimmt drei Zentner schwer. Daneben: der zweite rundbauchige Hauptdarsteller Peter Trabner. Sowie eine bezaubernde alte Dame: Ruth Bickelhaupt gibt hier mit 89 Jahren ihr Spielfilmdebüt – sie ist die Großmutter des Regisseurs. Alle vier strahlen, der Applaus für ihren Film „Dicke Mädchen“ will nicht aufhören. 517,32 Euro habe sein Abschlussfilm der HFF Potsdam gekostet, sagt der Regisseur. Das sieht man auch. Die Bilder sind unscharf und verzerrt, der Ton ist miserabel. Und doch hat Ranisch eine bewegende Tragikomödie gedreht, mit Digitalkamera und improvisierten Szenen, so dass „Dicke Mädchen“ wie ein Home-Movie aussieht – was der Film in gewisser Weise auch ist. In einer Plattenbauwohnung leben die demenzkranke Edeltraut, ihr Sohn Sven und der Pfleger Daniel in einer Dreier-WG, die Protagonisten sind hin- und hergerissen zwischen Familiensinn und dem Wunsch nach Ausbruch: eine Geschichte mit Stummfilmelementen und einem Schuss zartbitterer Sozialromantik im Stile Andreas Dresens.
Tagesspiegel am 31.10.2011 - Julian Hanisch

„Sehr gut“ kann ganz billig sein
Ihre Produktionsfirma heißt "Sehr gute Filme". Und wirklich: Die Nummer eins, derPrototyp sozusagen, hat das Prädikat "sehr gut" verdient. Dabei war sie unglaublich billig. Gerade mal 517,32 Euro hätten seine "Dicken Mädchen" gekostet, sagt der 28-jährige Berliner Regisseur und Autor Axel Ranisch, der selber ein "dickes Mädchen" ist. Das Schauspielern in seiner liebenswerten Schwulen-Komödie aber hat er zwei Freunden überlassen. Und seiner Oma Ruth Bickelhaupt, die mit 89 Jahren als putzmuntere Demente agiert, durch die zwei schwergewichtige Männer einander nahe kommen, nicht so nahe jedoch, wie der eine es sich wünscht und der andere es fürchtet. Vor vollem Haus im Central-Kino erzeugte das spritzig inszenierte Kuriosum am Sonntagabend eine wunderbare Stimmung. Überglücklich versprach der Inspirator, 2012 mit seiner Nummer zwei - und der Oma - wiederzukommen.
Frankenpost am 31.10.2011

Lüdia für Berg „Fidel“ beim 22. Kinofest Lünen
... Über gleich zwei Preis durfte sich das „Dicke Mädchen“-Team freuen. Einer davon war der Berndt- Media-Preis für den besten Filmtitel. Das gesamte Team – inklusive Trailer- Gesicht und Darstellerin Ruth Bickelhaupt – jubelte ausgelassen. „Vielen Dank, wir haben ihn uns sehr gewünscht, wir dachten nämlich, so schlecht ist er nicht“, lachte Regisseur Axel Ranisch, der auch gleich erklärte, woher der Name kam: Der Sohn von Produzent und Darsteller Heiko Pinkowski hatte ihn – „so aus dem Trockenen heraus“ — einfach in den Raum geworfen. Mit Marketing-Leistungen im Wert von 5000 Euro ist der Preis dotiert. Gut für das Team, denn noch haben sie für den Film keinen Verleih. Eine noch größere Überraschung: Auch der Drehbuchpreis, dotiert mit 2500 Euro – ging an Dicke Mädchen – was den Wahnsinn der Truppe fast noch steigerte. „Das könnt ihr doch nicht machen! Danke und Entschuldigung“, so Ranisch. Und weiter: „Ich hab’ drei Jahre Drehbucharbeit unterbrochen, um mal keins zu schreiben.“ Tatsächlich hat das „Buch“ für Dicke Mädchen ganze sechs Seiten, es wurde viel improvisiert. Das Budget des Films betrug übrigens 517,32 Euro. Für ihren Auftritt verleihen wir dem Team außerdem die spontan erdachte, inoffizielle Ehren-Lüdia unserer Redaktion für den durchgeknalltesten und ausgelassensten Preisverleihungs-Auftritt - leider ohne Preisgeld.
Der Westen am 13.11.2011

Der vielleicht schönste Beitrag des Langfilmwettbewerbs: Dicke Mädchen von Axel Ranisch
Von läutenden Glocken und dicken Mädchen
Im vielleicht schönsten Beitrag des Langfilmwettbewerbs zum Beispiel lernen die beidenHauptfiguren überhaupt erst, daß es für sie auch andere Lebensmöglichkeiten als die gewohnte geben kann – was noch lange nicht heißt, daß man sie deswegen ergreifen muß. Dicke Mädchen, ein No-Budget-Film, der 517 Euro und ein paar Zerquetschte gekostet haben soll, ist ein begeisterndes Stück filmischer Improvisation. Wie DV gewordener Gilb wirkt der Look aus gewollt unsauberen Bildern und dem antiquierten Mustertapeten- und Schrankwand-Setting des Hauptmotivs: Zu lange schon lebt Sven im gleichen Trott, so lange, daß sein Leben offenbar zu muffen begonnen hat. Liebevoll kümmert er sich gemeinsam mit seinem Freund Daniel um seine demente Mutter, wohnt bei ihr und versüßt ihr den Lebensabend. Als sie plötzlich stirbt, ändert sich alles für ihn, und Sven und Daniel finden noch näher zueinander – so nahe, wie sie es nicht vermutet hätten. Am Ende geht Sven einen Weg, der ihm zuvor undenkbar erschienen war. Von Ruth Bickelhaupt, Heiko Pinkowski und Peter Trabner grandios gespielt, brennt Regisseur Axel Ranisch ein wunderbares Feuerwerk an krudem Charme, Witz und Erzähllust ab. Hier haben sich drei Kreative frei gemacht von der Konvention und vom Druck der Konfektion und haben einfach losgelegt. Das Ergebnis strahlt diese Befreiung aus und lebt auf spannende Weise von der Persönlichkeit seiner Macher....
Der Schnitt im November 2011

Großartig und mutig zugleich
Regisseur Axel Ranisch entwickelt mit dem improvisatorischen Zutun seiner drei Akteure eine wunderbare, leichtfüßige Tragikomödie, die zulässt, dass eine beinahe 90-jährige Hauptdarstellerin, Ranischs Oma, debütiert und in einer Schlüsselszene zwei dicke, schwule Männer minutenlang nackt an einem Seeufer herumalbern. Großartig und mutig! Jeder einzelnen Szene ist die Spielfreude der Beteiligten anzumerken – nur durch diese funktionierende Chemie kann ein solches Experiment derart gelingen. Als Ergebnis bleibt ein Werk, das Ranischs Karriere auf den Weg bringen wird und nebenbei die Funktionsweise der hiesigen Fördersysteme kritisch hinterfragt.
www.berliner-filmfestivals.de am 27.04.12 - Denis Demmerle

DU&ICH präsentiert die Premierentour von „Dicke Mädchen”
du-und-ich.net 22.10. Der Spielfilm „Dicke Mädchen“ von Axel Ranisch trägt einen irreführenden Titel, denn es geht mitnichten um Frauen, sondern um dicke Männer mittleren Alters. Und es gibt noch mehr Überraschungen, der Plot ist ­irgendwie irre und deshalb so gut. „Dicke Mädchen“, der grandiose Abschlussfilm von Axel Ranisch, ist bereits vor dem Kinostart eine Erfolgsgeschichte und zum Selbstläufer geworden. Bislang auf 40 (!) Filmfestivals gefeiert, hat der Streifen weltweit schon zehn Preise eingeheimst, mal als bester Spielfilm, für den „Besten Filmtitel“ oder auch das „Beste Drehbuch“. Völlig zu Recht!"
Andreas Hergeth - Du & Ich

 

Biografie

Biografie

Axel Ranisch
Geboren 1983 in Berlin. Ausbildung als Medien und Theaterpädagoge. Es folgen zahlreiche Praktika sowie ein Studium der Regie an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf". 2011 gründet er seine erste Produktionsfirma SEHR GUTE FILME zusammen mit Anne Baeker, Heiko Pinkowski and Dennis Pauls. Axel ist als Schauspieler, Regisseur und Medienpädagoge tätig.
 
Filmographie (Auswahl):

2004    Rhythmus im Kopf, Kurzspielfilm
2007    Der will nur spielen!, TV-Film
2008    Glioblastom (Co-Regie), Kurzspielfilm
2010    Diego Alonso, Kurzspielfilm
2011    Tröpfchen, Spielfilm
2012    Dicke Mädchen, Spielfilm

Interview

Interview

"Dicke Mädchen" von Axel Ranisch

Berlin hat eine äußerst lebendige Filmszene, die mit sehr wenig Geld, aber großer Leidenschaft Kino macht. Darunter Axel Ranischs Film "Dicke Mädchen", der exakt 517,32 Euro an Materialkosten gekostet hat. Die Schauspieler verzichteten auf eine Gage. Regisseur Axel Ranisch hat Grund zum Feiern. Für ihn und seine Mitstreiter steht die Berlin-Premiere ihres Films "Dicke Mädchen" bevor. Diese Crew ist eine Filmfamilie aus Freunden und Verwandten. Auch Axel Ranischs Großmutter hat in "Dicke Mädchen" mitgespielt.

Ruth Bickelhaupt, Großmutter und Hauptdarstellerin
"Die haben mich so nett aufgenommen, und es ist so irgendwie eine wunderschöne Sache, ich kann es nicht anders sagen. Es ist so beruhigend, wenn man mit ihnen zusammen ist und jeder strömt irgendwas anderes aus. Und es tut gut." "Dicke Mädchen", das ist die Geschichte eines Bankangestellten und seiner dementen Mutter - und der zarten Liebe zwischen ihm und ihrem Pfleger.

Axel Ranisch, Regisseur
"Dicke Mädchen" ist Axel Ranischs Abschlussfilm an der Filmhochschule in Potsdam - vier Jahre hatte er an einem anderen Drehbuch gearbeitet, bis nichts mehr von seiner Ursprungsidee übrig war. Da warf er hin und drehte statt dessen "Dicke Mädchen" - mit seiner Filmfamilie, dafür ohne Drehbuch. "Alle Filme, die ich gemacht habe auf herkömmlichem Weg, sind nicht so schön wie die, bei denen wir improvisiert haben." Zur Zeit arbeitet Axel Ranisch mit seinen Mitstreitern an einem neuen Film - ein Märchen wird es diesmal. Wieder wird improvisiert, eine Skizze zum Handlungsablauf, und jeder kann sich einbringen.
"Das schönste auf der Welt ist, wenn es kurze Wege gibt von der Idee bis zu einem fertigen, sichtbaren Produkt. Wenn wir zusammen uns eine Idee ausdenken, wir drehen sie sofort, ich nehme das Material mit nach Hause, schneide das. Und am nächsten Tag haben wir eine fertige Szene, und nach ein oder zwei Monaten einen fertigen Film. Dann ist das ein Rausch und dann ist das auch suchthaft. Wir nennen das 'Reiten auf der Welle des Momentes'."
Vor zwei Wochen hat "Dicke Mädchen" bei einem Festival in Frankreich den Hauptpreis gewonnen - die Preisverleihung lief etwas anders ab als üblich - übers Internet.
"Wir haben überhaupt nicht verstanden, was der gefragt hat. Wir haben einfach nur gewunken. Ich glaube, darum ging es auch gar nicht. Die haben gesehen, das wir uns freuen, wir haben gesehen, wie sehr die sich freuen. Und dann haben wir Sekt getrunken und drauf angestoßen. Oma ist unten über die Straße getanzt, die konnte gar nicht mehr still sitzen vor Begeisterung."

Heiko Pinkowski, Schauspieler und Produzent
"Es ist toll für mich als Schauspieler auch in Sackgassen laufen zu dürfen, auszuprobieren und zu merken: Oh nein, das ist doch nicht gut. Und keine Angst davor zu haben, einfach mich auszuprobieren. Und das ist ein großes Geschenk, was ich kriege, das ich hier wirklich loslaufen darf ohne Fallschirm." Die meisten verdienen auch sonst ihr Geld beim Film. Doch um auch auf ihre Weise drehen zu können, haben sie die Produktionsfirma "Sehr gute Filme" gegründet. Gedreht wird an diesem Tag in der Wohnung von Axels Schwester. Die Budgets sind gering, der Drehort beengt, das Team klein - dafür sind die Hierarchien flach und viel Engagement im Spiel. Jeder übernimmt Zusatzaufgaben, auch spontan.

Stilbruch - Das Kulturmagazin (rbb-online) Autor: Steffen Prell
Fernsehausstrahlung vom 24.04.12

 

Festivals

Festivals

2011 - Internationale Hofer Filmtage
2011 - Queer Film Festival Esslingen
2011 - Kinofest Lünen, Preise: "Bester Filmtitel" und "Bestes Drehbuch"
2012 - Filmfestival Max Ophüls Preis
2012 - Slamdance Filmfestival, Park City, USA, Preise: "Spirit of Slamdance Awards" und "Special Jury Award for Bold Originality"
2012 - Cinequest Film Festival, San José, USA      
2012 - Mauvais Genre Film Festival, Tours, France, Preis: "Grand Prix du Jury"
2012 - Achtung Berlin - new berlin film award, Preis: "Bester Spielfilm"
2012 - Torino GLBT, Torino, Italy, "Lobende Erwähnung"
2012 - Sehsüchte
2012 - Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern
2012 - FISH-Festival im Stadthafen Rostock
2012 - Bielefelder Schwule Filmtage
2012 - ROOFTOP Films Underground Movies Outdoors, Brooklyn - New York, USA
2012 - Chicago Underground Filmfestival
2012 - International LGBT, Tel Aviv, Israel 
2012 - QFest Philadelphia, Philadelphia, USA, "Lobende Erwähnung"
2012 - Schlossfest Beesenstedt
2012 - Fusion Festival
2012 - OUTFEST, Los Angelos, USA
2012 - Best of German Films, Goethe Institut L.A., Los Angeles, USA
2012 - Open Air Filmfest Weiterstadt
2012 - Ahrenshooper Filmnächte, Preis: "Publikumspreis"
2012 - Minneapolis Underground Film Festival, Minnesota, USA
2012 - First Steps Awards Berlin, Nominiert in der Kategorie "Bester Spielfilm"
2012 - Helsinki International Film Festival, Finnland
2012 - Festival International Groland de Toulouse, Preis: "Studenten-Jury-Preis"
2012 - Raindance Film Festival, London, UK
2012 - Warschau Film Festival, Polen
2012 - QueerFilmFest Rostock
2012 - Lesbisch-Schwule Filmtage Hamburg, Preis: "Hauptpreis
2012 - MIX Copenhagen LGBT Film Festival, Dänemark
2012 - Queersicht, Bern, Schweiz
2012 - Clair-obscur Filmfestival, Basel, Schweiz

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Spieltermine

Spieltermine

Dicke Mädchen auf Tour

Kinostart 15. November 2012

Preview: 05.11.12 Kino International (MonGay), Berlin

 

ALPIRSBACH

am 07.03.2015 - Subiaco - Kino im Kloster

 

AUGSBURG

am 09.11.2012 - Kino Thalia - in Anwesenheit des Filmteams

15.11. - 21.11.2012 - Kino Thalia

22.11. - 05.12.2012 - Kino Savoy

 

BAD FRANKENHAUSEN

am 03.05.2013 - Stuki 76 im Panorama Museum

 

BAMBERG

10.01. - 13.01.2013 - Lichtspiel Bamberg

 

BERLIN

am 22.06.2017 - wwb-pankow

07.11. - 24.11.2015 - Lichtblick

am 20.03.2015 - Alte Börse Marzahn

am 30.08.2014 - Campingplatzkino

25.07.2013 - Körnerpark Neukölln

am 19.05.2013 - Lichtblick-Kino

15.11.2012 - 24.04.2013 - Sputnik-Kino

am 16.04.2013 - Cinemotion

18.03. - 20.03.2013 - Kino in der Brotfabrik

am 03.04.2013 - FilmArche - in Anwesenheit des Regisseurs

am 05.11.2012 - Kino International (MonGay) - Preview in Anwesenheit des Filmteams

am 14.11.2012 - Kino in der Kulturbrauerei - Schöner Mittwoch mit Knut Elstermann, radioeins

am 15.11.2012 - Moviemento - Berliner Premiere in Anwesenheit des Filmteams

am 16.11.2012 - Xenon Kino - BEAR EVENT: DICKE MÄDCHEN meets the Bear Community

am 03.12.2012 - Lichtblick-Kino - EXBlicks, Interview with Director Axel Ranisch

am 06.12.2012 - Filmrauschpalast - NIKOLAUS MIT DICKE MÄDCHEN

am 09.12.2012 - Sputnik - ADVENT MIT DICKE MÄDCHEN + DVD-Release mit Kaffee und Omas Keksen

am 22.12.2012 - Lichtblick-Kino - in Anwesenheit des Filmteams

15.11. - 28.11.2012 - Kino in der Brotfabrik

15.11. - 28.11.2012 - Kino Zukunft

15.11. - 06.12.2012 - Lichtblick-Kino

15.11. - 05.12.2012 - Filmrauschpalast

15.11. - 19.12.2012 - Moviemento

15.11. - 26.12.2012 - Xenon Kino

19.11. - 19.12.2012 - Babylon

06.12. - 19.12.2012 - Tilsiter Lichtspiele

06.12. - 19.12.2012 - Das Filmcafé

am 27.12.2017 - Lichtblick Kino

 

BIELEFELD

am 04.01.2013 - Offkino

 

BOCHUM

am 16.11.2012 - Metropolis-Theater

am 21.11.2012 - Endstation Kino - in Anwesenheit des Filmteams

22.11. - 05.12.2012 - Endstation Kino

 

BRAUNSCHWEIG

am 01.04.2013 - C1-Cinema

 

BREMEN

03.01. - 09.01.2013 - City 46

 

BRÜHL

10.01. - 15.01.2013 - Zoomkino

 

CHEMNITZ

am 24.11.2012 - Das Ufer - Weltecho - in Anwesenheit des Filmteams

am 05.04.2013 - Das Schauspielhaus

 

DINSLAKEN

am 13.11.2012 - Lichtburg Center - In Anwesenheit des Filmteams

 

DORNBIRN - AT

am 10.04.2015 - Spielboden

 

DORTMUND

am 11.11.2012 - Schauburg - in Anwesenheit des Filmteams

29.11. - 12.12.2012 - sweetSixteen-Kino

 

DRESDEN

22.11. - 28.11.2012 - Thalia Kino

am 23.11.2012 - Thalia Kino - in Anwesenheit des Filmteams

 

DÜSSELDORF

am 12.11.2012 - Bambi Filmstudio - in Anwesenheit des Filmteams

 

ECKERNFÖRDE

21.03. - 27.03.2013 - Kommunales Kino

 

ERFURT

14.03 - 17.03.2013 - Kinoclub

 

ERLENBACH

22.03. - 23.04.2013 - Passage

 

ESSLINGEN  

29.11. - 05.12.2012 - Kommunales Kino (am 29. in Anwesenheit des Filmteams)

 

ESSEN

am 14.11.2012 - Galerie Cinema

 

FRANKFURT AM MAIN

15.11. - 21.11.2012 - Orfeo's Erben

09.12. - 17.12.2012 - Orfeo's Erben

am 28.11.2014 Deutsches Filminstitut im Rahmen des Berlin Mumblecore Festival in Anwesenheit von Axel Ranisch

 

FRANKFURT (ODER)

am 11.01.2013 - Kleines Kino - in Anwesenheit des Filmteams         

am 26.04.2013 - Kleines Kino - in Anwesenheit des Filmteams

 

FREIBERG

am 01.12.2015 - ePi-Zentrum e.V.

 

FREIBURG

02.08 - 08.05.2013 - Kandelhof Kino (29. Schwule Filmwoche Freiburg)

am 10.07.2013 - AKA-Filmclub Universität

24.01 - 27.01.2016 - Kommunales Kino

 

FREISING

am 06.06.2014 - Schafhof

 

FÜRSTENWALDE

am 28.03. - 03.04.2013 - Filmtheater Union

 

FULDA

am 05.04.2013 - Kino 35

 

GIEßEN

am 11.03.2014 - Kinocenter

 

GÖTTINGEN

am 10.11.2012 - Lumiére - in Anwesenheit des Filmteams  

24.03. - 30.01.2013 - Lumiére

 

GROSSHENNERSDORF

17.01. - 23.01.2013 - Kunstbauerkino

 

GREIFSWALD

am 11.04.2013 - IKUVo

 

HAGEN

03.01. - 09.01.2013 - Kino Babylon

 

HALLE (SAALE)

03.01 - 06.01.2013 - Puschkino

 

HAMBURG

03.08. - 07.08.2015 - Metropolis

16.10. - 21.10.2012 - 23. Lesbisch-Schwule Filmtage Hamburg

am 15.11.2012 - 3001 Kino - in Anwesenheit des Filmteams

15.11. - 21.11.2012 - 3001 Kino

am 29.12.2012 - Makrele Bar

 

HANNOVER

04.01. - 05.01.2013 - Kino im Sprengel

14.06. - 16.06.2013 - Kino im Künstlerhaus

 

HEIDELBERG

11.02. - 13.02.2013 - Karlstorkino

18.02. + 20.02.2013 - Karlstorkino

 

HERDECKE

15.01. - 16.01.2013 - Onikon

 

KARLSRUHE

am 31.07.2016 - Schauburg

 

KIEL

06.12. - 12.12.2012 - Die Pumpe

am 24.11.2013 - Die Pumpe

 

KIRCHLENGERN

11.01. - 16.01.13 - Kommunales Kino Lichtblick

 

KÖLN

am 20.11.2012 - Filmpalette Filmkunstkino - in Anwesenheit des Filmteams

06.12. - 19.12.2012 - Filmhaus Köln

am 24.11.2013 - Filmplus

 

KONSTANZ

21.02. - 25.02.2013 - Zebra Kino

 

KREFELD

am 17.11.2012 - Casablanca Kino - in Anwesenheit des Filmteams

18.11. - 19.11.2012 - Casablanca Kino

23.11. - 25.11.2012 - Casablanca Kino

 

LANDSHUT

05.02. - 06.02.2013 - Kinoptikum

 

LEIPZIG

am 22.11.2012 - Schaubühne Lindenfels - in Anwesenheit des Filmteams

22.11. - 28.11.2012 - Schaubühne Lindenfels

17.01. - 23.01.2013 - Kinobar Prager Frühling

 

LETSCHIN

am 14.03.2013 - Haus Lichtblick

 

LÜBBEN

am 24.04.2013 - Spreewald Lichtspiele

 

MAGDEBURG

17.01. - 23.01.2013 - Studiokino

am 18.01.2013 - Studiokino - in Anwesenheit des Filmteams

 

MAINZ

24.01. - 30.01.2013 - Cine Mayence

 

MANNHEIM

14.02. - 20.02.2013 - Cinema Quadrat

 

MÜNCHEN

am 05.11.2012 - City Filmtheater (MonGay)

am 08.11.2012 - Arena Filmtheater - in Anwesenheit des Filmteams

am 15.11. - 28.11.2012 - Arena Filmtheater

09.03. + 13.03.2013 - Filmmuseum

 

MÜNSTER

am 10.12.2012 - Cinema

 

NÜRNBERG

am 25.11.2012 - Casablanca Filmkunsttheater - In Anwesenheit des Filmteams

29.11.2012 - 05.01.2013 - Casablanca Filmkunsttheater

 

OBERHAUSEN

am 18.11.2012 - Lichtburg Filmpalast - in Anwesenheit des Filmteams

am 27.02. - 04.03.2014 - Walzenlager Kino

 

OCHSENFURT

30.04. - 01.05.2013 - Casablanca

 

OLDENBURG

am 06.11.2012 - Cine k

 

OSNABRÜCK

29.01. - 30.01.2013 - Lagerhalle

 

PFORZHEIM

am 07.11.2012 - Kommunales Kino - in Anwesenheit des Filmteams

15.11. - 21.11.2012 - Kommunales Kino

 

REGENSBURG

am 28.11.2012 - Reginakino - in Anwesenheit des Filmteams        

01.02. - 04.02.2013 - Filmgalerie

 

RENDSBURG

am 19.03.2013 - Schauburg

 

SAARBRÜCKEN

13.12. - 19.12.2012 - Filmhaus Saarbrücken

 

SCHWENNINGEN

am 18.03.2014 - Koki im Capitol

 

SIMMERN

07.02. - 13.02.2013 - Pro-Winzkino

 

SINGEN

19.02. - 20.02.2013 - Weitwinkel Kino

 

TRIER

am 04.01.2013 - Broadway

 

WEINGARTEN

10.01. - 23.01.2013 - Linse Kulturzentrum

 

WEITERSTADT

12.01. - 15.01.2013 - Kommunales Kino

 

WIEN

06.06. - 16.06.2013 - Filmfestival IDENTITIES

 

WIESBADEN

09.11. - 14.11.2012 - Caligari FilmBühne

 

WITZENHAUSEN

16.04. - 17.04.2013 - Capitol Kino

 

WUPPERTAL

am 06.12.2012 - Cinemaxx

am 26.04.2013 - Cinemaxx (im Filmcafé)

 

ZÜRICH - CH

01.05. - 12.05.2013 - Filmfestival PINK APPLE

20.11. - 26.11.2014 - Xenix im Rahmen des Geran Mumblecore Festival in Anwesenheit von Axel Ranisch