MIT 20 WIRST DU STERBEN

MIT 20 WIRST DU STERBEN

Regie: Name einfügen

SD, 2019, 105 min., OmU

Sudan, Al-Jazira Provinz, heutzutage - Als Muzamil geboren wird, prophezeit der heilige Mann des Dorfes ihm, dass er mit 20 Jahren sterben wird. Muzamil’s Vater hält dieses Verhängnis nicht aus und verlässt die Heimat. Seine Mutter Sakina, erzieht ihren Sohn überfürsorglich. Eines Tages wird Muzamil 19 Jahre alt… Allein muss er sich entscheiden: dem Fluch ergeben, oder kann er sich ihm entziehen?

REX GILDO - DER LETZTE TANZ

REX GILDO - DER LETZTE TANZ

Regie: Rosa von Praunheim

D 2022, 88 min., Farbe

In typischer Mischung aus Dokumentar- und Spielfilmelementen zeigt Rosa von Praunheim Licht und Schatten eines Lebens zwischen öffentlichem Auftritt und privaten Sehnsüchten.

Rex Gildo feiert große Erfolge mit seinen Liedern und Musikfilmen. Sein bekanntester Schlager ist „Fiesta Mexicana“ aus dem Jahr 1972. Rosa von Praunheim erzählt ein Leben im gesellschaftlichen Kontext der Schwulenbewegung, vom normativen Druck der Schlagerbranche und den gravierenden Veränderungen von heute.

DAS STARKE GESCHLECHT

Das starke Geschlecht

Regie: Jonas Rothlaender

D, 2021, Dokumentarfilm, 102 Minuten, 5.1, Stereo, Deutsch und Deutsch mit englischen Untertiteln

Der Regisseur Jonas Rothlaender konfrontiert verschiedene Männer mit anonymen Statements anderer Männer zu ihren sexuellen (Grenz-) Erfahrungen und den damit verbundenen Rollenbildern. Daraufhin beginnen die Protagonisten offen über die eigene Sexualität nachzudenken und von ihren Erfahrungen zu berichten. DAS STARKE GESCHLECHT ist eine Reflexion über männliche Sexualität, ihre Machtstrukturen und Stereotype von Männlichkeit unserer Gegenwart

Die Saat

Die Saat

Regie: Mia Maariel Meyer

D 2021, 97 min., Farbe, Deutsch und OmeU, fsk: 12

Im Schweiße seines Angesichts schuftet Rainer auf der Baustelle. Sein erster Job als Bauleiter ist die dringend benötigte große Chance. Die steigenden Mieten in der Stadt haben ihn, seine schwangere Frau und die 13-jährige Tochter Doreen bereits zum Umzug in ein renovierungsbedürftiges Häuschen im Umland gezwungen. Doreen ist zunächst nicht begeistert von ihrem neuen Leben, doch dann lernt sie das Nachbarmädchen Mara kennen, deren Eltern so reich wie borniert sind. Die neue Freundschaft wird schnell zum Spiel mit dem Feuer. Mara stachelt Doreen zu bösen Streichen an und verwickelt sie in einen Diebstahl. Unterdessen wird Rainer auf der Arbeit degradiert und durch den kühlen Pragmatiker Jürgen ersetzt, der ausschließlich die Interessen der Investoren im Blick hat und das Bauprojekt skrupellos auf Profit ausrichtet. Als ein älterer Mitarbeiter gefeuert werden soll, stellt sich Rainer gegen den neuen Vorgesetzten und wird unwillkürlich zum Anführer eines aufkeimenden Widerstands. Mit unaufhaltsam steigendem Druck beschreibt Regisseurin Mia Mariel Meyer in ihrem zweiten Spielfilm eine durch Kapitalismus entmenschlichte Welt, in der der Kampf für Gerechtigkeit und Integrität zur Zerreißprobe wird.

MAMMA ROMA

MAMMA ROMA

Regie: Pier Paolo Pasolini

IT, 1962, 105 min., OmU, FSK: 16

Als ihr Zuhälter und Vater ihres Kindes eine andere Frau heiratet, versucht Mamma Roma (Anna Magnani) die Vergangenheit hinter sich zu lassen und ein neues Leben anzufangen: Sie zieht mit ihrem 16-jährigen Sohn, der auf dem Land in einem Internat aufgewachsen ist, in eine bürgerliche Gegend und betreibt einen Gemüsestand. Das neue gemeinsame Leben entpuppt sich als spannungsgeladener als geplant, und plötzlich erscheint auch der Zuhälter Carmine wieder, inzwischen von seiner neuen Frau getrennt, und stellt sie vor ein Ultimatum.

LUCHADORAS

LUCHADORAS

Regie: Paola Calvo und Patrick Jasim

D/MEX 2021, 92 min., OmU

LUCHADORAS porträtiert die mutigen Frauen, die in Ciudad Juárez, der Stadt der Frauenmorde, als Wrestlerinnen in den Ring steigen und dort, sowie in ihrem vom Machismo geprägten Alltag, um die Deutungshoheit über das Frauenbild in Mexiko kämpfen. Insbesondere Lady Candy, Miss Kat, Mini Sirenita und Baby Star stehen im Mittelpunkt und zeigen, dass jede, die sich gegen ihre Angst und die Angstmacher stellt, Heldin ihrer eigenen Geschichte werden kann.

SCHATTENSTUNDE

SCHATTENSTUNDE

Regie: Benjamin Martins

D, 2021, 79 Minuten, Bild 1:1, Ton 5.1

Jochen Klepper lebte als christlicher Schriftsteller, Journalist und Dichter mit seiner jüdischen Frau Johanna und seiner ebenfalls jüdischen Stieftochter Renate, zur Zeit des Nationalsozialismus in Berlin. Am 10. Dezember 1942 scheiterte die Ausreise von Frau und Stieftochter aus dem ehemaligen Deutschen Reich und die Deportation der weiblichen Familienmitglieder stand kurz bevor. Von Adolf Eichmann vor die Goebbelsche Alternative gestellt, Beruf oder Ehe, traf Jochen Klepper eine unerhörte Entscheidung. Eine Entscheidung, die mit ihm tausende Deutsche in Mischehe getroffen haben. So leise, dass selbst heute nur wenige davon gehört haben.

Fellini - Hommage mit 4 Filmen

100 Jahre Fellini - Hommage mit 5 Filmen

Anlässlich des Jubiläums "100 Jahre Federico Fellini!" präsentiert missingFILMs fünf unvergessliche Meisterwerke des wichtigsten italienischen Filmemachers aller Zeiten in restaurierter Fassung:

Das süße Leben (La dolce vita) - Achteinhalb (8½) - Julia und die Geister (Giulietta degli spiriti) - Die Clowns (I Clowns) - Die Müßiggänger (I Vitelloni)