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Cinderella the Cat - La Gatta Cenerentola

Regie: Alessandro Rak, Ivan Cappiello, Marino Guarnieri, Dario Sansone

IT 2017, 86 min., Farbe, OmU, FSK: 12

Die junge Mia wächst in einer nicht allzu fernen Zukunft in der Megarida auf, einem riesigen Schiff, das seit über 15 Jahren im Hafen von Neapel festsitzt. Als ihr Vater, ein reicher Visionär und Wissenschaftler, starb, hat er die technischen Geheimnisse seines Schiffs und seinen Traum, den Hafen wiederzubeleben, mit ins Grab genommen. Seitdem lebt das Mädchen im Schatten ihrer Stiefmutter und deren sechs hinterlistigen Töchtern, umgeben von holographischen Erinnerungen an ihre Kindheit und ihren Vater. Unterdessen floriert im Hafen der Drogenhandel. Die kriminellen Machenschaften bestimmen auch Mias Schicksal und sie findet sich unversehens im Zentrum eines Komplotts. Doch Mia weiß sich zu wehren und bekommt außerdem unerwartete Hilfe von Verbündeten aus der Vergangenheit.  

Der retro-futuristische Thriller mit seiner mitreißenden Story entfaltet einen visuellen Rausch an Eindrücken. Voller Melancholie und in düsterer Atmosphäre erzählt der Film das Märchen von Cinderella in einem futuristischen Neapel der 1920’er Jahre. Der Film wurde erstmals auf den 74. Filmfestspielen von Venedig 2017 in der Sektion Orizzonti gezeigt.

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Cinderella the Cat - La Gatta Cenerentola

Regie: Alessandro Rak, Ivan Cappiello, Marino Guarnieri, Dario Sansone

IT 2017, 86 min., Farbe, OmU, FSK: 12

Die junge Mia wächst in einer nicht allzu fernen Zukunft in der Megarida auf, einem riesigen Schiff, das seit über 15 Jahren im Hafen von Neapel festsitzt. Als ihr Vater, ein reicher Visionär und Wissenschaftler, starb, hat er die technischen Geheimnisse seines Schiffs und seinen Traum, den Hafen wiederzubeleben, mit ins Grab genommen. Seitdem lebt das Mädchen im Schatten ihrer Stiefmutter und deren sechs hinterlistigen Töchtern, umgeben von holographischen Erinnerungen an ihre Kindheit und ihren Vater. Unterdessen floriert im Hafen der Drogenhandel. Die kriminellen Machenschaften bestimmen auch Mias Schicksal und sie findet sich unversehens im Zentrum eines Komplotts. Doch Mia weiß sich zu wehren und bekommt außerdem unerwartete Hilfe von Verbündeten aus der Vergangenheit.  

Der retro-futuristische Thriller mit seiner mitreißenden Story entfaltet einen visuellen Rausch an Eindrücken. Voller Melancholie und in düsterer Atmosphäre erzählt der Film das Märchen von Cinderella in einem futuristischen Neapel der 1920’er Jahre. Der Film wurde erstmals auf den 74. Filmfestspielen von Venedig 2017 in der Sektion Orizzonti gezeigt.

Inhalt

Inhalt

Die junge Mia wächst in einer nicht allzu fernen Zukunft in der Megarida auf, einem riesigen Schiff, das seit über 15 Jahren im Hafen von Neapel festsitzt. Als ihr Vater, ein reicher Visionär und Wissenschaftler, starb, hat er die technischen Geheimnisse seines Schiffs und seinen Traum, den Hafen wiederzubeleben, mit ins Grab genommen. Seitdem lebt das Mädchen im Schatten ihrer Stiefmutter und deren sechs hinterlistigen Töchtern, umgeben von holographischen Erinnerungen an ihre Kindheit und ihren Vater. Unterdessen floriert im Hafen der Drogenhandel. Die kriminellen Machenschaften bestimmen auch Mias Schicksal und sie findet sich unversehens im Zentrum eines Komplotts. Doch Mia weiß sich zu wehren und bekommt außerdem unerwartete Hilfe von Verbündeten aus der Vergangenheit.  

Der retro-futuristische Thriller mit seiner mitreißenden Story entfaltet einen visuellen Rausch an Eindrücken. Voller Melancholie und in düsterer Atmosphäre erzählt der Film das Märchen von Cinderella in einem futuristischen Neapel der 1920’er Jahre. Der Film wurde erstmals auf den 74. Filmfestspielen von Venedig 2017 in der Sektion Orizzonti gezeigt. 

 

Credits

Stabliste

Regie: Alessandro Rak, Ivan Cappiello, Marino Guarnieri, Dario Sansone

Drehbuch: Barbara Ciardo, Annarita Calligaris, Antonia Emanuela Angrisani

Animation: Laura Sammati, Ivana Verze, Danilo Florio

Musik: Antonio Fresa, Luigi Scialdone

Editor: Marino Guarnieri, Alessandro Rak

Production designers: Barbara Ciardo, Annarita Calligaris, Antonia Emanuela Angrisani

Produzenten: Luciano Stella, Maria Carolina Terzi, Mario Luchetti

Produktion: Mad Entertainment, Rai Cinema, Big Sur, Skydancers, Tramp, O’Groove

Cast: Massimiliano Gallo, Maria Pia Calzone, Alessandro Gassmann, Mariano Rigillo, Renato Carpentieri, Ciro Priello, Federica Altamura, Chiara Baffi, Francesca Romana Bergamo, Anna Trieste

 

Pressestimmen

Pressestimmen

Cinderella the Cat

Vittorio Basile hat noch viel vor in seinem Leben. Da wäre seine Heimatstadt Neapel, die er mit seinem Geld und seinem Einfallsreichtum entscheidend voranbringen will. Und da ist die schöne Angelica Carannante, die er zur Frau nehmen wird. Was ihm in seinem Glück verborgen blieb: Sie hat gar nicht vor, ein Leben lang mit ihm zu verbringen. Zumindest nicht ihr Leben lang. Seines dafür schon: Gemeinsam mit dem Drogenhändler Primo Gemito plant sie, in kurz nach der Hochzeit zu ermorden. Was sie auch tun. 15 Jahre später ist Vittorios imposantes Schiff ein wenig heruntergekommen, seine Tochter Mia lebt aber immer noch dort – unterdrückt von Angelica und ihren sechs Kindern. Doch die Dinge werden sich bald ändern, schließlich steht der letzte Schritt des großen Plans noch bevor: die Hochzeit zwischen Angelica und Primo.

Bei dem Titel Cinderella dürften die meisten erst einmal an die Disney-Versionen des berühmten Märchens denken, sei es der Zeichentrickklassiker von 1950 oder die Realfilm-Neuauflage von 2015. Mit diesen hat Cinderella the Cat jedoch nur wenig gemeinsam. Einige Elemente der großen Liebesgeschichte tauchen hier auf, darunter eine böse Schwiegermutter und deren Töchter sowie auch das Motiv des gläsernen Schuhs. Aber auch diese sind kaum wiederzuerkennen. Eine der Töchter ist beispielsweise ein Transvestit, der Schuh wiederum ist Teil von Primos Drogenimperium.

Menschen sind zum Sterben da
Und auch vom Genre ist nicht wirklich viel übriggeblieben. Aus einer fantasievollen Romanze wurde ein dreckiger Krimi, der Prinz musste einem Cop Platz machen. Wo bei dem uns vertrauten Märchen ein bisschen Herumgeschnippel am Fuß schon den Gipfel des Blutvergießens ausmachte, dürfen hier schon mal ein paar Menschen das komplette Leben verlieren. Auf eine etwas unschöne Art und Weise versteht sich, im Umfeld der Mafia ist das mit der Lebenserwartung schließlich so eine Sache.

Von einem Actionfilm ist Cinderella the Cat dennoch weit entfernt. Der Beitrag vom Anima Festival 2018 ist eher traurig, von Melancholie durchtränkt. Mia streift alleine durch das langsam zerfallende Schiff, stumm, sie hat die Sprache während der traumatischen Ermordung ihres Vaters verloren. Auch der Vogel von Angelica hat das Singen verloren, sitzt einsam in seinem Käfig. Die Erinnerungen sind dafür umso lebendiger, geistern als Computerprojektionen durch das Schiff.

Viele Abgründe, wenige Erklärungen
Warum sie das tun, wird nie so wirklich verraten. Vieles an dem Film entzieht sich dem normalen Verständnis, tänzelt zwischen surrealen, märchenhaften und futuristischen Szenen umher. Streift mal Erwartungen, oft auch nicht, lebt in einer ganz eigenen, nicht klar definierten Welt. Düster ist Cinderella the Cat, verborgen im Abgrund, einem Friedhof weggeworfener Objekte, Menschen und Träume. Denn träumen tun sie hier alle, von einem besseren Leben, Liebe oder Geld. Und selbst wer wie Angelica alles hat, alles haben könnte, hat doch nichts am Ende.

Zumindest als Zuschauer hat es einen hier sehr viel besser erwischt. Nicht nur dass wir hier eine sonderbare Atmosphäre genießen dürfen, die gleichzeitig wie aus einer früheren Zeit wie aus der Zukunft zu stammen scheint. Das italienische Animationsstudio MAD Entertainment verwöhnt zudem durch eine einzigartige Optik. Sicher, die 3D-Figuren hätten noch mehr Details oder geschmeidigere Bewegungen vertragen können, da meint man manchmal ein zehn Jahre altes Videospiel vor sich zu haben. Und doch verschmelzen sie mit den ausgefeilten Szenenbildern, die an alte Computer-Adventures erinnern, und den ausdrucksstarken Lichteffekten zu einem visuellen, vielschichtigen Rausch, aus dem man gar nicht mehr erwachen mag.

Oliver Armkneckt - Film-Rezensionen.de

 

Der Film spielt mit einigen cleveren, bekannten Elementen der Aschenputtelgeschichte und nimmt das dunkle Blut, das in deren Adern fließt: vom Sadismus von Mias Stiefgeschwistern bis zu Saltavores Drogenimperium, das auf Schuhen aus löslichem Kokain aufgebaut ist.

Jay Weissberg - Variety

 

Steampunk ist jedenfalls im Kino ziemlich „out“. Aber warum eigentlich? Zumindest vorsichtig bediente sich Guy Ritchie einiger Elemente davon bei seinen Sherlock Holmes-Filmen. Doch nach den misslungenen Versuchen Hollywoods, mit Filmen wie Wild Wild West und Van Helsing den surrealen Mix historischer und moderner Einflüsse auch dem Mainstream-Kinogänger schmackhaft zu machen, scheint die Traumfabrik dem Steampunk nicht mehr so recht über den Weg zu trauen. In Videospielen erfreut sich der Kunststil dagegen großer Beliebtheit, wie etwa bei den erfolgreichen „Dishonered“-Games. Und eben jene Atmosphäre dieser Stealth-Action-Reihe ist auch im Animationsfilm „Cinderella The Cat - La Gatta Cenerentola“ an allen Ecken und Enden zu spüren. Auf den Filmfestspielen von Venedig erhielt das für die Regie zuständige Vierergespann Ivan Cappiello, Marino Guarnieri, Allessandro Rak und Dario Sansone in der Sektion Horizonte sogar eine Nominierung für den besten Film - und das völlig zu Recht: Der klassisch gezeichnete Animationsfilm besticht vor allem durch eine brutal-schreckliche Neuinterpretation des Märchens vom Aschenputtel, die nur wenig mit den Gebrüdern Grimm oder den Disney-Verfilmungen gemein hat. Dazu kommt der spezielle Zeichenstil, der aufregend ambivalent wirkt und das Werk zu einem kleinen Geniestreich macht. 

Im Hafen von Neapel liegt das prunkvolle Schiff Megarida. Dessen Reeder Vittorio (Stimme im Original: Mariano Rigillo) ist ein Visionär wie aus dem Bilderbuch: Voller Hoffnung und Ehrgeiz will er seiner Heimatstadt eine große Zukunft bescheren und mit seinem imposanten wie technisch revolutionären Traumschiff in See stechen. Als der gefeierte Wissenschaftler die schöne Angelica (Maria Pia Calzone) heiraten will, lädt er alles an Bord ein, was Rang und Namen hat. Doch das prachtvolle Fest mündet in einer Katastrophe, als Vittorio ermordet wird. Dieser hinterlässt die kleine Mia, die fortan von Angelica großgezogen wird, welche sich jedoch als gemeine Stiefmutter herausstellt. 15 Jahre lang wird die stumme Mia – von allen nur Aschenputtel oder Katze (wie im italienischen Originaltitel Gatta Cenerentola) genannt – auf dem Schiff festgehalten, welches ohne seinen Erbauer im Hafen von Neapel festsitzt und über die Jahre verfällt. Und als wären Angelicas sechs unerträgliche Töchter nicht genug, wird Mia auch noch in ein Drogenkomplott auf dem Schiff verwickelt… 

In den ersten Minuten lässt sich nur schwer Zugang zum Geschehen finden, denn der ungewöhnliche und impressionistische Zeichenstil, mit dem die Welt von „Cinderella The Cat“ zum Leben erweckt wird, irritiert. Die kantigen Figuren wirken unsauber animiert, so dass die Szenen etwas Ruckeliges an sich haben. Man bekommt teilweise das Gefühl, sich ein Storyboard statt einen fertigen Film anzusehen. Die Blickwinkel sind geradezu willkürlich gesetzt, immer da, wo man Kamera eigentlich nicht vermutet, wobei dem Zuschauer die Figuren mitunter auch mal direkt vor die Nase geknallt werden. Die Bilder sind oft verkantet, so als wäre bei einem realen Dreh das Stativ nicht richtig in der Waage. Der Schnitt passt sich diesem Muster an, der Bildwechsel ist hektisch und gerät bewusst aus dem Takt. Sprich: Ein stilmäßig eigenwilliger Film. Doch genau diese Diskrepanzen sind es, die dem Film einen ungeheuren Reiz verleihen, wenn man sich darauf einlässt. 

Das Steampunk-Neapel gleicht einer wundervollen Mixtur aus Renaissance-Romantik und postapokalyptischer Tristesse. So ähnlich wie das reale Neapel der Jetztzeit wird auch die Stadt aus dem Film als ein von Drogenproblemen geplagter und im Müll versinkender Moloch beschrieben. Scheinbar mit Wehmut blicken die Regisseure auf den Niedergang ihrer eigenen Heimatstadt, doch zugleich auch mit Stolz und Zuversicht auf bessere Zeiten. Diese Sehnsucht ist es auch, welche die Protagonistin Mia verkörpert, der Lichtblick in diesem desolaten Szenario. Denn Mia, die wie das Schiff eine Schöpfung ihres Vaters darstellt, birgt ebenso viele Geheimnisse wie die Megarida, die es mit faszinierender Neugier zu enträtseln gilt. Überhaupt gibt es in dieser Welt vieles zu entdecken bei all den Details, die die Zeichner in den Hintergründen ihrer Bilder platziert haben. Eine wahre Freude, sich darin zu verlieren, solange es die disharmonischen Perspektiven zulassen. 

Fazit: Diese Steampunk-Interpretation von „Cinderella“ ist ein kleines, visuelles opulentes Kunstwerk. Ein düsteres Szenario eines alternativen Neapels ist ein Bild der Melancholie oder auch der Hoffnung, ein Blick in die Vergangenheit oder in die Zukunft, je nachdem, wo man als Betrachter steht. 

Alexander Friedrich - Filmstarts.de

 

Eine wilde Mischung aus Märchen und Giallo, aus Aquarell und CGI-Grafiken, aus Futurismus und Retro-Musical.

CINDERELLA THE CAT ist zwar eine wörtliche englische Übersetzung des Titels der italienischen Ursprungsversion des Aschenbrödel-Stoffs, „La Gatta Cenerentola“, aus Giambattista Basiles „Das Märchen der Märchen. Das Pentamerone“ von 1634, aber für Kinder ist diese wilde Mischung aus Märchen und Giallo, aus Aquarell und CGI-Grafiken, aus Futurismus und Retro-Musical sicher nicht gedacht. Vittorio Basile ist hier ein reicher, genialer Erfinder, der ein riesiges Schiff gebaut hat, auf dem bald realistische, bald geisterhafte Hologramme die Wahrnehmungen der Passagiere aufzeichnen und sich immer wieder plötzlich materialisieren. Aus dem Hafen von Neapel will Basile ein Zentrum der Wissenschaft und der Erinnerung machen, das dauerhaft im Hafen liegende Schiff „Megaride“ wird alles sein, was von seinen Plänen übrig bleibt, denn am Tag seiner Hochzeit wird Vittorio vom Nachtclubsänger Salvatore Lo Giusto ermordet. Während Salvatore zum Drogen-„King“ aufsteigt, der Kokain in Damenschuhen schmuggelt, gerät Vittorios kleine Tochter Mia unter die Fuchtel ihrer Schwiegermutter Angelica und ihrer sechs Kinder, die sie „Cenerentola“ nennen. 
Die Staffelung der verschiedenen Animationsstile –handgezeichnete Charakteranimationen vor computergenerierten Hintergründen, sowie CGI-Inserts und Schnee- oder Asche-Regen vom Vesuv – erzeugt eine postapokalyptische und bedrohliche Stimmung. Weniger gelungen sind die weiblichen Figuren, die durch die Bank wie feuchte Jungsträume wirken. Mia/Cinderella verliert außerdem nach dem Tod ihres Vaters die Stimme und bleibt eine charakterlose Chiffre, die von einem allzu glatten Helden gerettet werden muss. Wenn man davon absehen kann, gibt es ein Noir-Anime zu entdecken, in dem ausschließlich die Schurken singen, in einem halb melancholischen, halb satirischen Sound zwischen Italo-Lounge-Jazz und neapolitanischer Folklore.

Hannes Stein - Indiekino

 

Mit dem Animationsfilm „Cinderella the Cat“ richtet sich das italienische Studio MAD Entertainment an Jugendliche und Erwachsene. Die höchst eigensinnige Ästhetik und die melancholische Atmosphäre erinnern an Steampunk-Animes und bescherten dem musikalischen Film bei der Festivalaufführung in Venedig viel Lob.

Als Mia ein Mädchen war, wollte ihr wohlhabender Vater Vittorio das große Schiff „Megarida“ als Wissenschaftszentrum in See stechen lassen und seiner Heimatstadt Neapel zu Aufschwung verhelfen. Doch seit seiner Ermordung durch seine Verlobte Angelica und den Gangster Salvatore liegt das Vorhaben auf Eis. 15 Jahre später rostet das Schiff im Hafen von Neapel vor sich hin. Darin lebt die stumme Mia mit ihrer Stiefmutter Angelica und sechs unterdrückerischen Stiefschwestern. Parallel zu Angelicas Hochzeitsvorbereitungen, die Salvatore heiraten will, gerät Mia an der Seite des Polizisten Gemito in ein Komplott.
 
Der italienische Animationsfilm fällt mit seiner eigenwilligen Optik und den kantig animierten Figuren auf. Das Neapel der Zukunft erscheint als trostloser, fast dystopischer Ort, das in der Exposition noch prachtvolle Interieur des Schiffs ist mit Beginn der Haupthandlung im Zerfall begriffen. Futuristische Elemente wie die holographischen Projektionen, die wie Geister durch die Luftschächte und Gänge des Schiffs schwirren, treffen auf klassische Kostüme und Frisuren, Jazzmusik und eine vertrackte Kriminalstory.
 
Am ehesten erinnert der mysteriöse Neo-Noir-Thriller an japanische Science-Fiction-Animes wie „Ghost in the Shell“. Der innovative Animationsstil und die ungewöhnliche Erzählweise verankern die Themen Schönheit, Tod und Vergänglichkeit in der filmischen Form. Die meisten Informationen werden über die Bilder und die unwirkliche Stimmung transportiert, weswegen eine erhöhte Aufmerksamkeit erforderlich ist, um nicht den Anschluss zu verpassen.
 
Zur im Titel eingeschriebenen „Aschenputtel“-Geschichte verhält sich „Cinderella the Cat“ wie David Lynchs „Wild at Heart“ zum „Zauberer von Oz“. Die insgesamt vier beteiligten Regisseure stricken aus den Motiven des Originalmärchens eine ganz eigene Version, die mit dem Hintergrundwissen des Publikums spielt. Der gläserne Schuh entpuppt sich als Transportmittel für Kokain, der Prinz tritt als Polizist in Erscheinung und die Musical-Einlagen aus dem Disney-Klassiker von 1950 hallen in Varieté-Showeinlagen auf der Bühne wider. So ist es nur konsequent, dass auch Pistolen zum Einsatz kommen und nicht alle Figuren das spannende Finale überleben.

Christian Horn - Programmkino.de
 

Biografie

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Interview

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Festivals

Festivals und Preise

2017 - 74. Filmfestspielen von Venedig in der Sektion Orizzonti (Weltpremiere)

2018 - ANIMA - The Brussels Animation Film Festival

2018 - David di Donatello (Winner: Best Producer, Best Visual Effects)

2018 - Golden Ciak Awards (Winner: Best Producer)

2018 - Italian National Syndicate of Film Journalists (Winner: Special Prize)

2018 - Monstra International Film Festival (Winner: Grand Prix, Best Soundtrack)

2018 - 25. Internationales Trickfilm-Festival Stuttgart (Deutschland Premiere)

2018 - SLASH Filmfestival (Österreicher Premiere)

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PREVIEWS / PREMIERE / FILMGESPRÄCHE

am 19.09.2018 - BERLIN - Il Kino - Preview 

am 26.09.2018 - HAMBURG - 20:00 - Abaton - DEUTSCHLAND-PREMIERE

am 27.09.2018 - BERLIN - 20:00 - Kino in der Kulturbrauerei - BERLIN-PREMIERE

am 28.09.2018 - KÖLN - 19:30 - Cinenova - NRW-PREMIERE

am 28.09.2018 - BERLIN - 19:00 - Il Kino - Gast: Ivan Cappiello

am 28.09.2018 - WIEN - 20:30 - Slash Filmfestival - PREMIERE ÖSTERREICH

am 29.09.2018 - WIEN - 16:00 - Slash Filmfestival 

 

KINOSTART: 27.09.2018 

 

AUGSBURG

27.09. - 03.10.2018 Thalia

 

BERLIN

27.09. - 17.10.2018 Il Kino

27.09. - 10.10.2018 Kino in der Kulturbrauerei

04.10. - 17.10.2018 Ladenkino

04.10. - 31.10.2018 Lichtblick

 

DORTMUND

04.10. - 17.10.2018 SwetSixteen Kino

 

FRANKFURT

am 07.12.2018 Deutsches Filmmuseum

 

GAUTING

27.09. - 03.10.2018 Kino Breitwand

 

HAMBURG

27.09. - 17.10.2018 Abaton

 

HANNOVER

04.10. - 10.10.2018 Kino im Künstlerhaus

 

HEIDELBERG

02.12. + 09.12.2018 Karlstorkino

 

INGOLSTADT

27.09. - 03.10.2018 Union 

 

KÖLN 

27.09. - 03.10.2018 Cinenova

 

LEIPZIG

27.09. - 10.10.2018 Schaubühne Lindenfels

 

MANNHEIM

21.12. - 23.12.2018 Cinema Quadrat

 

MARBURG

13.12. - 19.12.2018 Capitol

 

MÜNCHEN

27.09. - 03.10.2018 Monopol

 

NÜRNBERG

am 30.10.2018 Casablanca

 

ROSTOCK

04.10. - 10.10.2018 Lichtspieltheater Wundervoll

 

SALZGITTER

27.09. - 03.10.2018 Kultiplex

 

SCHWÄBISCH HALL

25.10. - 29.10.2018 Kino im Schafstall

 

SEEFELD

04.10. - 10.10.2018 Kino Breitwand

 

STUTTGART

27.09. - 03.10.2018 EM

 

WÜRZBURG

10.09. - 11.09.2018 Central